Yoga in München als Weg zum Selbst

Geschichte des Münchner Yoga-Zentrums

Das Münchner Yoga-Zentrum ist eines der ältesten Yoga-Zentren in München. Es wurde im Jahr 1962 von Anneliese Harf (1930 – 1990) in Zusammenarbeit mit ihrem Ehemann Paul Bergauer (1920 – 1982) gegründet. Ihr Anliegen war, östliche Weisheit und Übungspraxis mit abendländischem Gedankengut zu verbinden und als integrierten Übungsweg aufzuzeigen.

Zur Gründungszeit des Münchner Yoga-Zentrums wurde Hatha Yoga oft fast unverändert aus seinem Ursprungsland Indien übernommen. Aus ihrer eigenen Erfahrung und der Erfahrung mit ersten Schülern entwickelte Anneliese Harf das Bedürfnis, die vor allem körperlich oft extrem anspruchsvolle Übungsweise für den westlichen Menschen besser zugänglich zu machen und ihn sowohl körperlich als auch geistig da abzuholen, wo er steht. So entstanden eine Reihe von Kursen, die den Übenden schrittweise in die Yogapraxis und -philosophie einführen, von vorbereitenden Kursen über Hatha Yoga in mehreren Stufen und Kurse zum feinstofflichen Bewusstsein bis hin zu Meditation, die einen besonderen Schwerpunkt des Münchner Yoga-Zentrums bildet.

Nach dem Tod von Anneliese Harf wurde das Münchner Yoga-Zentrum von Harry Waesse, Werner Hug, und Heidi Buhrow (gestorben 2009) weitergeführt, seit 2012 bei der Organisation und Geschäftsleitung unterstützt von Inge Ankenbauer-Wild (im Büro seit 2010).

War Yoga in Deutschland 1962 noch Pionierarbeit, hat es sich inzwischen so weit verbreitet, dass es seinen exotischen Ruf verloren hat. Heute gehört es auch in unserem westlichen Kulturkreis zum Alltag vieler Menschen. Das Münchner Yoga-Zentrum bildet eine Brücke zwischen dem traditionellen Yoga-Verständnis als Weg zum Selbst und den Bedürfnissen des Menschen im heutigen, modernen Lebensalltag und kann dabei auf die eigene Erfahrung als solider, traditioneller Yoga-Anbieter aufbauen. Dabei schöpft es aus der zeitlosen Quelle der Yoga-Lehre sowie aus der Verbindung zum eigenen Selbst. Auf diese Verbindung gilt es, wie beim einzelnen Menschen auch, sich immer wieder zu besinnen, sie zu stärken und daraus fließende Erkenntnisse in geeigneter Form zu verwirklichen.

Schon immer wurde das Münchner Yoga-Zentrum mit einer gemeinnützigen Haltung betrieben. Um 55 Jahre nach seiner Gründung Anneliese Harf zu ehren und der gemeinnützigen Ausrichtung einen entsprechenden Rahmen zu geben, befindet sich derzeit die Anneliese Harf Yoga Stiftung in Gründung. Sie wird auch die Aufgabe übernehmen, das Münchner Yoga-Zentrum weiterzuführen, voraussichtlich unter dem Namen Yoga-Zentrum München.